Teil 17: Bolivien · 19. März 2019
Die offizielle Hauptstadt Boliviens heißt – wie bereits erwähnt – Sucre („Zucker“). In Sucre treffen wir Emilia, eine Freundin von Meiky aus dem Leipziger Gewandhaus-Chor. Emilia lebt seit rund einem halben Jahr in Sucre und absolviert dort ihr freiwilliges soziales Jahr, in dem sie bei einem Projekt mitarbeitet, das mobile Hausaufgabenbetreuung für Straßenkinder auf die Beine stellt.

Teil 17: Bolivien · 14. März 2019
Nach dem überraschend einfachen Grenzübergang aus Peru empfängt uns Bolivien mit dem berühmten Copacabana-Strand - dem Original, denn das Plagiat in Rio de Janeiro ist nach diesem schmalen Sandstreifen am Titicacasee benannt. Wir treffen Eric und Sophia aus Curacao wieder und stellen uns gemeinsam direkt an die Uferpromenade und genießen das rege Treiben der überraschend vielen Touristen um uns herum.

Teil 16: Peru · 09. März 2019
Als wir Cusco verlassen, beginnt bereits der Karneval, der uns die nächsten Tage begleiten wird. Die Polizisten haben sich etwas Besonderes einfallen lassen und verrichten ihren Dienst heute in Verkleidung mit kleinen Tanzeinlagen auf der Straße. In ganz Cusco herrscht eine ausgelassene und fröhliche Stimmung und wir sind ein bisschen traurig, dass wir diese schöne Stadt verlassen.

Teil 16: Peru · 05. März 2019
Einige touristische Ziele auf unserer Route lassen wir bewusst aus, aber Machu Picchu ist ein Muss. Also fahren wir mit dem Auto bis Ollantytambo im Heiligen Tal und nehmen dann den Zug. Karten haben wir keine vorher gekauft, aber jetzt in der Nebensaison bekommt man sogar noch Tickets für die Besteigung des Wayna Picchu (der Berg im Foto im Hintergrund) vor Ort in Aquas Calientes für den gleichen Tag zu kaufen.

Teil 16: Peru · 27. Februar 2019
Nach der Einsamkeit der Sierra Blanca ist Lima mit seinen 8 Millionen Einwohnern eine Herausforderung: Der Verkehr ist chaotisch und für die letzten 20 km benötige ich an einem Donnerstag Abend 5 Stunden. Zum Glück sind sowohl der Club Germania als auch die Deutsche Schule Oasen der Ruhe in der Hektik der Großstadt. Doch nach einigen Tagen ruft wieder die Natur und es geht weiter an der Küste entlang nach Süden, wo wir von Paracas aus die Islas de Ballestas besuchen, eine weitere aber...

Teil 16: Peru · 16. Februar 2019
Jeder Reisende, der mir in Ecuador von Süden kommend begegnet ist, hat mich gewarnt: in Peru würde alles schwieriger werden. Die Menschen seien verschlossener, die Infrastruktur schwieriger, freies Campen in vielen Regionen nicht ratsam. Viele dieser Warnungen haben durchaus ihre Berechtigung. Fast noch schlimmer ist allerdings, dass die beiden wichtigsten Konsumgüter (Bier und Diesel) deutlich teurer sind als in Ecuador. Und auch der in Mittelamerika allgegenwärtige Plastikmüll ist wieder...

Teil 15: Ecuador · 07. Februar 2019
Fährt man von Nord nach Süd durch Ecuador, so fährt man entweder die Strecke an der Küste entlang oder im Landesinneren durch das Amazonasgebiet. Oder man wählt den Weg in der Mitte, entlang der hohen Vulkane. Der goldene Mittelweg war meine Wahl und so ging es mal wieder hoch hinaus. Zunächst aber genieße ich es, von Banos aus mit dem Fahrrad ins Amazonasbecken hinabzurauschen: 50 km nur bergab, zurück für 2 Dollar mit dem Bus - Fahrradfahren kann so einfach sein....

Teil 15: Ecuador · 03. Februar 2019
Einen Globus hält man in Deutschland normalerweise so, dass der Nordpol oben ist. Und auch auf unseren Landkarten ist in der Regel Norden oben. Die Ecuadorianer sehen die Welt etwas anders, denn für sie ist der Äquator maßgeblich und richtungsgebend. Auf einer hier geläufigen Landkartenart verläuft der Äquator nicht waagerecht sondern von oben nach unten. Osten ist also oben und Norden links, was auch Sinn ergibt, da sich das Wort "Norden" von der indoeuropäischen Wortwurzel "Ner" für...

Teil 14: Kolumbien · 27. Januar 2019
Mein nächstes Ziel ist San Agustin, in den Kordilleren im Süden Kolumbiens. Für die 680 km ab Medellin habe ich volle zwei Tage Fahrzeit eingeplant und die sind auch nötig. Zunächst geht es zwar auf der Panamericana, die ich bisher so gut wie nie benutzt habe, von Medellin aus ein gutes Stück nach Süden, dann aber geht es ab in die Berge.

21. Januar 2019
Eigentlich mag ich keine großen Städte. Und Medellin ist groß - mit mehr als 3,3 Millionen Einwohner ungefähr so groß wie Berlin. Also nehme ich langsam Anlauf und verbringe zunächst einige Tage in Guatape, einem reizenden kleinen Städtchen in den Bergen, wo der Medelliner gerne übers Wochenende hin fährt. Typisch für Guatape sind die Zocalos, die bemalten Sockel der Häuser, die zumeist Alltagssituationen aus dem Dorfleben darstellen.

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